Gericht kippt «Anti‐Gay‐Bill»

Das höchste Gericht in Uganda hat in diesem Moment eine vom Parlament beschlossene Gesetzesverschärfung gegen LGBT‐Menschen für ungültig erklärt.

Das Parlament sei bei der Abstimmung über die «Anti‐Gay‐Bill» vor einem halben Jahr nicht beschlussfähig gewesen, da zu wenige Parlamentarier anwesend gewesen seien. Das für ungültig erklärte Gesetz sah für gleichgeschlechtlichen Sex eine lebenslange Haft vor. Zudem war «Homo‐Propaganda» verboten: für die Unterstützung einer LGBT‐Gruppe waren Haftstrafen bis zu sieben Jahren vorgesehen.