Katholische Kirche: Im Umgang mit Homosexuellen keine Neuerungen

Die Bischofssynode zum Thema Ehe und Familie hat nach zweijähriger Arbeit soeben den Schlussbericht verabschiedet. Wie eigentlich erwartet: Im Umgang mit Homosexuellen gibt es keine Neuerungen.

Unverheiratete Männer richten in netten Röckchen über gleichgeschlechtliche Paare ...

Unverheiratete Männer richten in netten Röckchen über gleichgeschlechtliche Paare …

Die 270 Bischöfe zählende Synode bekräftigten in ihrem 30‐seitigen Schlussbericht lediglich, dass auch homosexuelle Menschen respektiert und angenommen werden müssten. Unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung verdiene jede Person Würde und Respekt. Zugleich schlossen die Bischöfe eine Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe zwischen Mann und Frau jedoch kategorisch aus.

Nach der Abstimmung sagte der Papst, dass es nicht die erste Pflicht der Kirche sei, zu verurteilen, sondern die Barmherzigkeit Gottes zu verkünden – was im Umgang mit gleichgeschlechtlichen Paaren allerdings irgendwie höhnisch klingt.